Aktion "Freifahrt" siehe unter "Sozialticket"
Aktuelles siehe auch unter "Termine"
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Tote ausgeschlossen!
Bei der
Abstimmung über die Aufstockung des Afghanistan-Kontingents am 26.02.10 im
Bundestag hielten LINKE-Abgeordneten aus Protest gegen den Afghanistan-Einsatz Plakate mit
den Namen der Opfern von Kundus hoch - auf einem stand zum Beispiel: "Ali Mohammad,
Bauer, 35 Jahre, 9 Kinder." Bundestagspräsident Lammert schloss
daraufhin die Abgeordneten der LINKE-Fraktion aus. "Die Aktion war ein stilles Gedenken an die Opfer des
Bombenangriffs von Kundus", hieß es aus der Fraktion. „Uns geht es um den einzelnen
Menschen, nicht um allgemeines Gerede", unterstrich die stellvertretende
Fraktionsvorsitzende Gesine Lötzsch. Bei dem von der Bundeswehr
befohlenen Bombardement zweier Tanklaster waren im September 2009 bis zu 142
Menschen getötet oder verletzt worden.
Was haben wir
als Erwerbslose und prekär Beschäftigte mit dem Einsatz am Hindukusch zu tun?
Gerade Jugendliche auf Arbeitssuche geraten immer mehr ins Visier der
Bundeswehrwerber. Auf der bundeswehr-karriere-homepage wird jeder Besucher und
jede Besucherin freundlich begrüßt mit den Worten: „Entschieden gut. Gut
entschieden. Ihre Karriere in der Bundeswehr:“ Es folgt die Aufforderung: “Treffen
Sie Ihre Wahl“. Und dann hat jedeR die Wahl zwischen: „Militärische Karriere“
und „Zivile Karriere“ (jeweils beim Heer).
In den USA
gibt es diese Form der Armutsrekrutierung, der „poverty draft“, schon länger. Die
Werber des Heeres streifen gezielt durch Stadteile, in denen viele Arme wohnen.
Zugleich gibt es in den USA eine starke Gegenbewegung, die gegen
diese Ausnutzung des Elends von Menschen Front macht.
Siehe dazu
den Video-Clip "not your soldier": http://www.youtube.com/watch?v=ZP7kxZO2RJQ
+ Antiwarshop: http://punkasscrusade.cf.huffingtonpost.com/
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26. August 2009,
19 Uhr im zakk
"Mobilität ist ein Grundrecht"
Im belgischen Hasselt kann man umsonst Bus fahren - warum können das bei uns in Düsseldorf nicht einmal bedürftige Menschen?
Referenten:
Stefan Pfeifer, DGB Bezirksverband NRW, Abt. Wirtschafts- und Strukturpolitik
Meike Spitzner, Projektleiterin Verkehrs- und Energiepolitik im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie
Die TeilnehmerInnen des Mittwochsfrüstücks für Erwerbslose im ZAKK sagen: "Die Stadt Hasselt zeigt es: wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg."
Wir wollen auf dieser Veranstaltung über das Projekt in Hasselt informieren und mit Experten aus dem gewerkschaftlichen, verkehrs- und sozialpolitischen Bereich und Betroffenen über Strategien zur Überwindung von Mobilitätsarmut diskutieren.
Veranstalter: Mittwochsfrühstück, zakk, Initiativkreis Armut, initiative k
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Juni 2009
Oberbürgermeister Elbers reagiert auf Forderung nach Sozialticket
Viele, die dem Oberbürgermeister eine Postkarte mit der Forderung nach einem Sozialticket für Düsseldorf zugeschickt haben, erhielten jetzt Pst aus dem Rathaus. Ein Sozialticket sei überflüssig, meint Elbers. Denn Familienkarte und Düsselpass hielten "zahlreiche attarktive Vergünstigungen und Ermäßigungen" für Bedürftige bereit.
Das bedeutet:
BezieherInnen von Hartz IV, Erwerbsunfähige, Menschen mit geringen Einkommen oder Renten und AsylbewerberInnen müssen weiterhin gut zu Fuß sein. Ob zu Freunden, zu Veranstaltungen, zu Behörden oder zum Arzt - alles wird ein kilometerlanger Fußmarsch! Nur dreimal im Monat können Hartz IV-BezieherInnen
sich „den Luxus" leisten, für ein Innenstadtfahrtziel das Ticket Preis-
stufe A zu lösen. Mehr ist im Regelsatz einfach nicht drin! (Bei der
dritten Fahrt ist die Rückfahrt im "Etat" schon nicht mehr inbegriffen).
Antwortbrief des Oberbürgermeisters



